Meine Briefe

hier anklicken – meine aktuellen Briefe von Gerd

hier anklicken – meine über 400 Briefe von Gerd bei Hotnewsblog

zum Beispiel ….

Brief von Gerd – Liebe Hoffnung!

Heute reden wir ein wenig über ein Wort, das jeder in sich trägt, seit er diese Erde betreten hat. Es ist die Hoffnung. Was ist Hoffnung? Zuerst wie so oft ein Auszug aus Wikipedia – Hoffnung (vgl. mittelniederdt.: hopen „hüpfen“, „[vor Erwartung unruhig] springen“, „zappeln“) ist eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung, gepaart mit einer positiven Erwartungshaltung, dass etwas Wünschenswertes in der Zukunft eintritt, ohne dass wirkliche Gewissheit darüber besteht.
Das kann ein bestimmtes Ereignis sein, aber auch ein grundlegender Zustand wie etwa anhaltende Gesundheit oder finanzielle Absicherung. Hoffnung ist die umfassende emotionale und unter Umständen handlungsleitende Ausrichtung des Menschen auf die Zukunft. Hoffend verhält sich der Mensch positiv zur Zeitlichkeit  seiner Existenz.Hoffnung kann begleitet sein von der Angst und der Sorge, dass das Erwünschte nicht eintritt. Ihr Gegenteil ist die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit, die Resignation oder die Depression.Schon Friedrich Schiller beschäftigte sich mit dem Thema Hoffnung in Form eines seiner Gedichte. Kennt ihr es? – jetzt lernt ihr es kennenEs reden und träumen die Menschen viel
Von bessern künftigen Tagen,
Nach einem glücklichen goldenen Ziel
Sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wird wieder jung,
Doch der Mensch hofft immer Verbesserung.


Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
Sie umflattert den fröhlichen Knaben,
Den Jüngling locket ihr Zauberschein,
Sie wird mit dem Greis nicht begraben,
Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,
Noch am Grabe pflanzt er – die Hoffnung auf.


Es ist kein leerer schmeichelnder Wahn,
Erzeugt im Gehirne des Toren,
Im Herzen kündet es laut sich an:
Zu was Besserm sind wir geboren!
Und was die innere Stimme spricht,
Das täuscht die hoffende Seele nicht.Friedrich Schiller  (1759-1805)Ich versuche ein wenig das Gedicht von Schiller zu deuten – jedenfalls aus meiner Sichtweise. Es handelt also von der Hoffnung, die den Menschen lt. Schiller von der Geburt bis über den Tod hinaus begleitet. Er beschreibt die Hoffnung des Menschen auf bessere Zeiten auch hauptsächlich für den einzelnen Menschen selbst. Hoffnung macht Menschen Mut, lenkt den Blick in die Zukunft. Schiller hofft auf eine Veränderung zum Guten und sie hilft einem auch über schwere Zeiten hinwegzukommen.

So stimmt eigentlich auch das Sprichwort „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ – denn bevor die Hoffnung stirbt, stirbt eigentlich der einzelne Mensch.

Zur Hoffnung möchte ich euch noch was ganz persönliches sagen. Vor einigen Jahren habe ich den Zustand dieser furchtbaren, hoffnungslosen Hoffnungslosigkeit selber erlebt. Und es gibt dann Gedanken, freiwillig diese Welt zu verlassen. Aber Selbstmord/Suizid – das ist nicht der richtige Weg. Wie Schiller schon sagte – die Hoffnung überlebt den Tod. Und wenn jemand von euch jetzt auch in so einer schwierigen Situation ist – tut es nicht – die Hoffnung lebt über euren Tod hinaus, aber durch euren Tod nehmt ihr der Hoffnung ihre letzte Möglichkeit, sich bei euch persönlich, hier auf Erden zu verwirklichen.

Nehmt ein Blatt Papier und schreibt in großen Buchstaben die Wörter hoffnungslos und Hoffnungslosigkeit drauf und dann zerreisst es in tausend kleine Stücke und verbrennt diese Wörter und löscht sie aus eurem Wortschatz. Ihr braucht diese Wörter nicht.  Sie helfen euch keine Sekunde in eurem Leben – ganz im Gegenteil.

Ich mache auch gerade wieder eine Phase durch, wo das Wort „hoffnungslos“ wieder an meine Tür klopfen will – aber diesmal geht die Post zurück – „Empfänger unbekannt“ – denn die Hoffnungslosigkeit ist vor langer Zeit bei mir und in meinem Haus ausgezogen.

In Gedanken – euer G.Ender

2 Meinungen. Und was hältst Du davon?:

  1. Well done! Ein Gerd in Camping-Platz-Form!

    Best wishes from New York to good old Austria

    Antworten

  2. Wow. Danke für diese Worte! Es scheint wie ein glücklicher Zufall, dass ich beim googlen von HOFFNUNG auf deinen Artikel gestossen worden bin.

    Man spürt, das du daran glaubst, wovon du schreibst.

    Elisabeth

    Antworten

Merken

Advertisements

Ein Gedanke zu “Meine Briefe

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s