Brief von Gerd – Nicht – Liebe AKW`s

Montag, 12. September 2011, 13:40 UHR Explosion in französischem Atomkraftwerk. So nah kann plötzlich ein AKW-Unfall sein.  
Strahlenmessungen rund um das betroffene Atomkraftwerk. 
Nur kurz – die Probleme mit den „schei..“ Atomkraftwerken kommen näher – immer näher….Hab eigentlich keine Lust auf einen neuen Brief.
Nîmes – Im südfranzösischen Atomkraftwerk Marcoule hat sich eine Explosion ereignet. Es bestehe die Gefahr, dass radioaktives Material aus der Anlage in der Nähe von Avignon entweiche, teilten die örtlichen Behörden und die Feuerwehr mit. Demnach explodierte ein Ofen in dem Kernkraftwerk.
In Gedanken – euer G.Ender

 MELDUNGEN ZUR EXPLOSION IN FRANZÖSISCHEN AKW (ab Seite 2):

14:09 h
Noch kommen Meldungen nur spärlich rein, viele News-Portale „wissen“ noch gar nichts davon.
ZDF  Toter bei Explosion auf französischem AKW-Gelände, Ofen für schwach radioaktive Abfälle explodiert

Bei der Explosion eines Ofens für radioaktive Abfälle auf dem Gelände einer Atomanlage in Südfrankreich ist ein Mensch ums Leben gekommen. Ob Radioaktivität in die Umwelt gelangt sei, wisse man nicht, sagte eine Sprecherin der Atomanlage in Marcoule.

„Es handelt sich um einen Verbrennungsofen für schwach radioaktive Abfälle“, sagte sie. Die Ursache war zunächst nicht bekannt. Der französische Sender BFM-TV berichtete unter Berufung auf die örtliche Präfektur, dass die Gefahr eines Austritts von Radioaktivität bestehe!

14:27 h
ZDF Durch die Detonation des Ofens des AKW Marcoule wurden nach Angaben der französischen Atomaufsicht vier Menschen verletzt. Explodiert sei ein Verbrennungsofen für schwach radioaktive Abfälle, sagte eine Sprecherin des Atomkraftwerks. Marcoule ist ein stillgelegtes Atomkraftwerk, der letzte Reaktorblock ging 1984 vom Netz.

Sicherheitszone eingerichtet

Die Behörden richteten wegen der möglichen Gefahr austretender Radioaktivität eine Sicherheitszone ein. Noch seien durch die Explosion eines Ofens aber keine gefährlichen Stoffe in die Umwelt gelangt. Die Anlage wird zum Teil von dem staatlichen Atomkonzern Areva für die Aufarbeitung abgebrannter Uran-Brennstäbe genutzt, aus denen in Öfen das Uran-Plutonium-Gemisch MOX produziert wird.

Frankreich ist mit 58 Reaktoren der größte Atomstromproduzent Europas. Auch nach dem Unglück von Fukushima hält die Regierung an der Atomkraft fest und verweist auf die Sicherheit französischer Atomkraftwerke.

14:31 h, per Twitter:

Marcus Wadsak
derzeit strömt die Luft aus Südfrankreich direkt nach Vorarlberg! -Unfall

14:35 h über Twitter

 ZEIT ONLINE 

Die Anlage in  war bis in die 80er ein AKW und wird heute für die Aufbereitung abgebrannter Uran-Brennstäbe genutzt. (sh)

14:41 h
Jetzt grad hat auch n-tv was gemerkt. Sondersendung läuft!

Atomenergie-Behörde hat angeblich noch keine Anzeichen für Austritt grösserer Radioaktivität – derzeit.

Strahlenschutz-Experte Herwig G. Paretzke: „Gefahr sehr schwer abschätzbar“. Reaktoren sind zwar offiziell abgeschaltet, aber Gelände ist Lagerstätte für radioaktive Abfälle, die dort auch wieder aufbereitet werdet.

Behörden sprechen von „nur schwach radioaktiven Abfällen“. Strahlenschutz-Experte befürchtet aufgrund der Formulierung der offiziellen Behördenaussagen Schlimmeres.

14:53 h
Betreiber sprechen laut „n-tv“ von einem „industriellen Unfall“, auf keinen Fall von einem „radioaktiven Unfall“. Es bestehe keine Gefahr! (hören wir das nicht immer???Anmerkung der Redaktion) 

14:58 h über Twitter

Armin Wolf

Behörden sagen, KEINE Verstrahlungsgefahr nach Explosion in französischer Atomanlage, berichten intern. Agenturen.

15:02 h N24

15:06 h

 SF : Die AKW-Anlage Marcoule in Südfrankreich wird zum Teil von dem staatlichen Atomkonzern Areva für die Aufarbeitung abgebrannter Uran-Brennstäbe genutzt, aus denen in Öfen das Uran Plutonium-Gemisch MOX produziert wird.

Frankreich ist mit 58 Reaktoren der grösste Atomstromproduzent Europas. Auch nach dem Unglück von Fukushima hält die Regierung an der Atomkraft fest und verweist auf die Sicherheit französischer Atomkraftwerke.

15:16 h
Sollten wir tatsächlich DIESMAL mit einem blauen Auge davon gekommen sein? Französische Behörden reagieren sehr gelassen und ruhig.Laut dem französischen „FIGARO“ herrsche weiterhin Normalbetrieb auf der Anlage, keinerlei Evakuierungsmassnahmen werden veranlasst.

14:27 h
ZDF Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA hat den Atomunfall in Südfrankreich registriert und steht in Kontakt mit den französischen Behörden. Das IAEA-Zentrum für nukleare Notfälle sei sofort nach dem Zwischenfall aktiviert worden, sagte IAEA-Chef Yukiya Amano in Wien. Man habe bei der französischen Atomsicherheitsbehörde ASN nach detaillierten Mitteilungen gefragt und sei nun dabei, vorliegende Informationen zu bewerten: „Es ist alles noch in einem sehr frühen Stadium“.

Frankreich ist mit 58 Reaktoren der größte Atomstromproduzent Europas. Auch nach dem Unglück von Fukushima hält die Regierung an der Atomkraft fest und verweist auf die Sicherheit französischer Atomkraftwerke.

16:51 h
Die Nuklearanlage Marcoule umfasst mehrere kleinere Reaktoren, die allesamt stillgelegt sind. Das letzte Kraftwerk, ein Schneller Brüter, stellte 2010 den Betrieb ein. Im vergangenen März hatte es einen Zwischenfall in Marcoule gegeben, den die Atomaufsicht nachträglich auf Stufe zwei eingestuft hat.

Das französische Innenministerium bekräftigte, dass keine Radioaktivität freigesetzt worden sei. Die Explosion habe sich in einem Verbrennungsofen für schwach radioaktive Abfälle ereignet. Das Gebäude, in dem sich der Ofen befinde, sei intakt, auch die Lüftung funktioniere weiterhin. Ursache und Sicherheitsstufe des Unfalls sei noch nicht bekannt.Die Opfer seien durch die Explosion verletzt und nicht verstrahlt worden. Es habe keine Evakuierung gegeben.

In Zu den schwach radioaktiven Abfällen zählen unter anderem Kleidung von Arbeitern sowie Metalle und Beton. Die Anlage wird von einer Tochter des französischen Energiekonzerns EdF betrieben.

Die Grünen forderten zu Transparenz auf. „Die Anwohner und alle Franzosen müssen ohne Verzögerung über die Entwicklungen informiert werden“, betonte Parteichefin Cécile Duflot. Nach der Katastrophe zu Fukushima habe die Regierung sich zu größtmöglicher Transparenz verpflichtet. Nun sei die Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen.

Die in Wien ansässige Internationale Atomenergiebehörde IAEA nahm wegen des Unfalls Kontakt zu den französischen Behörden auf. Das IAEA-Zentrum für nukleare Notfälle sei sofort aktiviert worden, sagte IAEA-Chef Yukiya Amano.

17:01 h
Experten gehen davon aus, dass im Vergleich zu Fukushima gerade mal 1 Billionstel jener radioaktiven Strahlung freigesetzt wurde. Glücklicherweise hat in der französischen Anlage das den Ofen umgebende Gebäude gehalten. Gerde nochmal Glück gehabt?

17:02 h
Die französische Atomaufsichtsbehörde (ASN) hat den Unfall in der Nähe der Atomanlage Marcoule am Montagnachmittag offiziell für beendet erklärt. Der Zwischenfall habe keinen Austritt von Radioaktivität zur Folge, teilte die ASN soeben mit. Es seien keine Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung nötig.

Die Atomaufsicht löste ihren Krisenstab wieder auf. Die Explosion in einem Verbrennungsofen habe ein Feuer entfacht, das gegen 13.00 Uhr unter Kontrolle gewesen sei. Das Gebäude, in dem der Ofen stand, sei nicht beschädigt worden. Dennoch war die Beunruhigung am Nachmittag sehr gross.

Die vier Verletzten, von denen einer schwere Verbrennungen erlitt, seien nicht radioaktiv verstrahlt worden. Auch ausserhalb des Gebäudes sei keine Radioaktivität gemessen worden. Nun solle untersucht werden, wie es zu dem Unfall kam, heisst es in der Aussendung.


Artikel wird laufend ausgebaut!
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4 Gedanken zu “Brief von Gerd – Nicht – Liebe AKW`s

  1. Ja, Gerd, gebe dir Recht.Immer nur ein grosses Gerede und "Bla bla" von den Verantwortlichen, nachdem ein Unglück geschieht, aber alles verläuft dann immer wieder im Sand.

  2. 85 AKW gibt es allein in Frankreich! Da können wir lange unsere AKWs ausschalten, wenn wir vor quasi vor unserer Haustür noch unzählige teilweise uralte AKWs stehen haben.EINE defekte reicht! Und das kann schnell gehen, und es heisst nicht mehr FUKUSHIMA, sondern Bern, Zürich, St.Gallen in allen Schlagzeilen!

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